2009-07-01 08:54 von Patrick Müller
Am vergangenen Sonntag, den 28. Juni 2009 hatte unser Team seinen ersten internationalen Auftritt – auf französischem Boden – beim 6 Stunden Mannschaftsrennen in Thionville. Zusammen mit dem befreundeten Team Saarschleife wurde ein Mannschaftslager errichtet und gegen 10:15 Uhr erfolgte der Start im LeMans – Verfahren.
Die Veranstalter hatten einen 13,6 Kilometer langen Cross Country Kurs in den Wald gezaubert, der es in sich hatte:
Kurze steile Abfahrten mit Bachüberfahrten auf schmalen Stegen mit anschließendem Steilanstieg standen ebenso auf dem Programm wie eine etwa 50 Meter lange Tunneldurchfahrt. Zur Orientierung dienten hier lediglich an den Seitenwänden angebrachte, kleine, schwache Lichterketten und der helle Fleck am Ende des Tunnels. Zur „Freude“ der Teilnehmer, hatten die starken Regenfälle vom Vortag die Strecke mit dem stark lehmhaltigen Boden in einen Schlammparcours verwandelt.
Mike Rieb, Gastfahrer vom RSC St. Ingbert und französischer Staatsbürger, war zur Unterstützung angereist, denn Thomas musste das Wochenende an seinem Studienplatz in Kassel verbleiben, wo er aber den Bilstein Marathon unter die Stollenreifen nahm. Hinzu kam, dass Tobias, krankheitsbedingt, vom Arzt ein absolutes Startverbot ausgesprochen bekam, so dass unser Jüngster, Jonas, einspringen musste.
Mike „durfte“ als erster in die Start- und Schlammschlacht und kam nach der ersten, etwas verkürzten Runde als 6. in die Wechselzone. Es folgten Marc, Jörg und anschließend Jonas. Jonas fuhr wohl das Rennen seines Lebens und legte in den beiden von ihm absolvierten Runden unglaubliche Zeiten vor. Zum Glück trocknete die Strecke im Tagesverlauf immer mehr ab, so dass viele Anstiege wieder fahrbar wurden und die Schiebepassagen sich verringerten.
Während die Fahrer auf der Strecke ihr Bestes gaben, unterstützen Nicole, Marie und Tobias tatkräftig das Projekt 6 Stunden-Rennen.
Jörg war auf seiner 2. Runde sehr schnell unterwegs und kurz davor die magische 40 Minuten – „Schallmauer“ zu unterbieten, ein Sturz, sozusagen in der letzten Kurve im Rennen, 1 Kilometer vor dem Ziel, machte ihm aber einen Strich durch die Rechnung! Mit Schürfwunden und abgebrochenem Bremshebel erreichte er mit knapp über 40 Minuten die Wechselzone.
Mike ließ es in der letzten Runde noch einmal richtig krachen und verbesserte mit einer 40 Minuten Zeit den Gesamtrang des Teams auf den endgültigen 6. Gesamtplatz von 87 gestarteten Mannschaften. In der Einzelwertung der „gemischten Jahrgänge“ belegte das Team den 1. Platz.
Somit bildete dieses Wochenende ein überaus erfolgreicher Auftakt für das Team Rotwild SW bei den Mehrstunden-Mannschaftrennen!
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