2009-06-01 09:17 von Patrick Müller
Bereits samstags, dem 30 Mai reiste das gesamte Team nach Orscholz um die „Mannen- “ (innen) vom Team Saarschleife bei den Vorbereitungen zum Rennen tatkräftig zu unterstützen. Im Konvoi auch unser neu gestalteter Teambus und das neue Rotwild-Zelt. Angekommen mussten wir feststellen, dass das Team um die beiden Organisatoren des Marathons, Patrick Müller und Thorsten Scholtes, schon ganze Arbeit geleistet hatten und die Veranstaltung schon so gut wie „im Sack“ war.
In der neu ausgewiesenen Team-Area bezogen wir unseren Standplatz und genossen das schöne Wetter (teils mit anschließendem Sonnenbrand). Unsere Team-Area fand an beiden Tagen großen Zuspruch. Viele neugierige Zuschauer, Freunde und Bekannte tummelten sich in mitten der Fahrer und waren von der Stimmung und Laune begeistert.
Zum Sportlichen:
Als Erster musste Thomas an den Start. Er hatte sich zur Teilnahme an der großen, 103 Kilometer langen Marathonschleife entschieden. Trotz anfänglicher gesundheitlicher Probleme, ließ er von seinem Vorhaben nicht ab und ging pünktlich um 9.30 Uhr „auf große Fahrt“. Er fand schnell seinen Rhythmus und fuhr mit einer Zeit von 4Std.22min auf den gesamt 10. und in seiner AK 5. Platz. Er war somit zweitbester deutscher Fahrer in einem von holländisch- und belgischen Nachbarn stark dominierten Elite - Teilnehmerfeld.
Pünktlich um 10.30 Uhr startete das Teilnehmerstärkste Feld auf der Mittelstrecke mit knapp 600 Startern. Vorne dabei Marc in der U19 Wertung und Teamchef Jörg in der Senioren 2 – Wertung. Von Beginn an in der Spitzengruppe fanden beide schnell in das Rennen. Bei km 15 musste Marc auf Grund eines „Schleichers“ vom Rad. Nach erneutem Aufpumpen konnte er im ersten Anstieg den Anschluss wieder herstellen. Leider ereilte ihn das gleiche Schicksal erneut. Nach Schlauchwechsel im Rekordtempo und Wut im Bauch ging es weiter, bis zum 4. Platten bei km 35. Nach langem Warten auf einen Ersatzschlauch setzte er sein Rennen fort. Am letzten 10km langen Anstieg konnte Marc ca. 100 Fahrer vor ihm noch überholen und wurde in seiner Altersklasse noch 7. Inoffiziell wurde er zum „Bitburgerpannenkönig“ gekürt. Indessen zog Jörg mit einer Gruppe davon. Bei km 32 stürzte er beim Überholen eines Kurzstreckenfahrers in einem Single Trail, war jedoch schnell wieder auf seinem Bike und schaffte nochmals den Anschluss an die Gruppe. Beim letzten langen Anstieg konnte er sich von seinen Mitfahrern absetzen und wurde nach 2Std.18min gesamt 14. und somit 2. in der AK.
Als letzte mussten die Fahrer der Kurzstrecke an den Start. Mit Tobias und Jonas hatte das Team Rotwild somit zwei „heiße Eisen im Feuer“. Doch Tobias ereilte das gleiche Schicksal wie Marc. Ein Plattfuß machte alle Chancen auf eine vordere Platzierung zunichte. Trotzdem bewies er wie immer Moral und machte das Beste daraus. Mit einem 10.Platz in seiner AK beendete er schließlich sein Rennen. Jonas fuhr ein sehr starkes Rennen. Trotz eines Sturzes fuhr „unser 13. jähriges Küken“ auf den sehr guten 16.Platz in seiner AK (die ging bis einschließlich Jhg. 1993!)
Trotz etwas Pech war es ein tolles Wochenende für das Team Rotwild SW, nicht zuletzt wegen der herausragenden Marathonveranstaltung selbst und den sympathischen Leuten vor Ort!
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