Team Rotwild SWs verrückte Zeitreise die II.

Gefangen irgendwo in der Zeit - Part 1

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Knapp ein Jahr ist seit der „verrückten Zeitreise“ des Teams vergangen. Der Alltag hat das Team wieder eingeholt, alles ging seinen gewohnten Gang, bis zu dem Tag, als Jörg damit begann sein Handy „aufzuräumen“.

In den Daten-Altlasten fand er eine Karte, die ihn zur sofortigen Suche in der hintersten Ecke des Teamlagers veranlasste…

 

 

Nach kurzer Zeit und einigen umgestürzten Kartons wurde er fündig, wonach er so hastig gesucht hatte.

Beim letzten Mal war das Teil ja „irgendwie“ verschwunden und eigentlich hatte er sich geschworen DIE FERNBEDIENUNG nie wieder anzurühren!

 

Doch weit gefehlt! Kurzerhand wurde ein Teamtreffen einberufen und der Teamchef erklärte sein Vorhaben:

„Schluss mit Vergangenheit!“ -  es sollte in die Zukunft gehen, der ultimative Trail sollte in fernen Welten und Galaxien gesucht werden!

Peete war wenig begeistert, er äußerte wissenschaftliche Bedenken und erinnerte an die unkalkulierbaren Risiken einer solchen Reise. Larissa war ebenfalls wenig begeistert und meldete ebenfalls jede Menge Bedenken zum Vorhaben des Teamchefs an. Mike meinte es wäre gut, Hauptsache man hätte genügend Bier mit auf der Reise, Charline stand nebendran und verstand wieder einmal kein Wort. Und während das Team so diskutierte und debattierte, bemerkte niemand, dass Tobi mit der Fernbedienung herumspielte.

 

 

 

Es geschah was geschehen musste!

Plötzlich begann sich der Raum zu wölben und ein ungemeiner Sog zog ein Großteil des Teams in einen Zeitstrudel.

 

 

Offensichtlich hatte es nicht das ganze Team erwischt, Im vorderen Teil des Wurmloches sah man Leon, Mike, Charline, Larissa und Tobi, der immer noch die Fernbedienung in der Hand hatte  und verzweifelt versuchte die Reise rückgängig zu machen. Mit Abstand hinter ihnen waren Peete und Jörg. Offensichtlich hatte Tobi Glück mit seinen Bemühungen, denn plötzlich begann sich das Wurmloch zu wölben, doch statt einer Umkehr öffnete sich ein zweiter Zeittunnel. Peete und Jörg wurden in das neue Wurmloch gesogen.

 

 

 

 

Jörg erwachte und fand sich in einem riesigen Maschinenraum wieder

 

Komischerweise hatte er einen Raumanzug an,  wusste aber nicht weshalb und wieso…aber sowas passiert schon mal bei Zeitreisen. Es kann passieren, dass man zudem in einem Parallel-Universum gestrandet ist, vor allem dann, wenn Master Tobi an irgendwelchen Technik-Teilen  herumfummelt….

Peete stand nur einige Meter von ihm entfernt und machte den Eindruck, als ob er schon länger anwesend wäre.

Die Beiden machten sich auf den Weg die Umgebung zu erkunden und kamen an riesigen Aggregaten und Maschinen vorbei…

Peete meinte dann, dass man sich wohl offensichtlich auf einem Raumschiff befände und dass dieser Teil des Schiffes wohl für Gravitation verantwortlich wäre…

 

 

Peete stellte Berechnungen anhand der Raum-Zeitkarte an und während sie so weiterliefen hörten sie plötzlich ein Geräusch, dass sie aufhorchen ließ.

Das Geräusch war sehr nah und kam aus dem Bereich einer riesigen Anlage… aber es war kein Maschinengeräusch!

Die beiden näherten sich vorsichtig der Anlage, als Peete plötzlich zu lachen Anfing, jetzt sah es auch Jörg und er musste unweigerlich losprusten. Der Rest der Zeitreisenden saß wie ein Häufchen Elend förmlich in der Anlage.

 

 

Larissa ergriff auch völlig aufgeregt das Wort und meinte, sie sollten nicht so blöde lachen, bei allem was sie in den letzten Stunden erleben mussten.

Mike versuchte sie zu beruhigen und Leon erklärte kurz und knapp die Sachlage:

„Wir befinden uns hier auf einem „Geister-Raumschiff“ und wurden von einem Alien gejagt, hier haben wir uns versteckt, nachdem wir bemerkt hatten, dass das Viech uns hier nicht wittern kann“



 

Tobi ergänzt: „Das war wirklich kein Spaß! Wir waren hier noch nicht mal angekommen und wurden direkt  von einem 3 Meter  Wesen quer durch das Schiff gejagt!

Peete wollte wissen, wo das Wesen jetzt ist und die anderen lieferten völlig durcheinander ein Wirrwarr an Informationen:

Gefiltert  blieben folgende Infos hängen, die alles andere als rosig waren:

1. Bei der Flucht vor dem Alien verlor Tobi den Fernbedienungs-Kubus, der dann durch das Alien zerstört wurde.

2. Nachdem das Viech seine Suche nach dem Team aufgegeben hatte, schnappte es die Räder und verschwand Spurlos in einem hellen Licht.



 

 

 

Peete schaute sich die Raum-Zeitkarte sehr intensiv an und überlegte, bei den anderen herrschte betroffenes Schweigen.

Leon hatte Hunger und brauchte unbedingt was zu essen, Jörg kramte in seinen Taschen des Raumanzuges und zog ein XENOFIT-Gel aus einer der Taschen.



 

 

Er wollte es Leon gerade reichen als Peete ihn abgrubt stoppte:

„Das würde ich an Deiner Stelle nicht tun! Denn wenn meine Berechnungen stimmen, dann ist die Atmosphäre hier so zusammengesetzt, dass das Gel wie eine Mischung aus Plastiksprengstoff und Nitroglyzerin wirken lässt. Soll heißen, wenn das Zeugs in die hiesige Atmosphäre gelangt oder einen harten Schlag bekommt, dann gibt es eine kleine, feine Explosion!

 

Peete schmunzelte“…kleine Explosion ist wohl etwas untertrieben…“

Jörg steckte das Gel behutsam in die Tasche zurück und die anderen schauten pikiert. „Und nun?“ wollte Mike wissen, so ein Mist.. “und Bier haben wir auch keines!“

Peete schaute in die Karte und meinte, dass es mit dem Raumschiff möglich wäre auf eine in der Karte verzeichnete Raumbasis, auf einen uns unbekannten Planeten zu fliegen. Dort wäre wohl noch ein „Schlüssel“ für Zeitreisen zu finden. Und während das Raumschiff offensichtlich führungslos durchs All flog, machte man sich auf den Weg zum Cockpit.

 

 

 

 

Da Jörg der Einzige mit einem Raumanzug war, musste er das Cockpit und den Gang auf dem Planeten übernehmen.

 

 

 

 

Das Raumschiff startete durch und mit dem Hyper-Antrieb war das Ziel, welches zuvor von Peete programmiert worden war, schnell erreicht.

 

 

 

 

 

Der Planet war von einem Asteroidenfeld umgeben…

 

 

 

 

 

Der neue Pilot, nahm sicher das Hindernis…

 

 

 

 

und landete sicher auf der zuvor eigegebenen Position.

 

 

 

 

Jörg stieg aus und lief ein paar Meter zu einem Kraterrand.

 

 

 

 

Die Raumstation lag mitten in einem Krater…

 

 

 

 

Jörg betrat die Raumstation und ging den, von Peete zuvor definierten Weg der riesigen Anlage.

 

 

 

 

Er hatte das Gefühl nicht alleine zu sein … und schaute sich um…

 

 

 

 

… konnte jedoch nichts entdecken. Sein Weg führte eine lange Treppe hinauf. Ein ungutes Gefühl machte sich bei ihm breit.

 

 

 

Etwas hatte seine Ankunft längst bemerkt, ein Grauen in der Dunkelheit verfolgte ihn Schritt für Schritt...

 

 

...Jetzt erfahren wie es weitergeht